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in Bayern Einrichtungen der Kinder-
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Do, 26.05.2011


Die Schüler des Antoniushauses sagen „Nein zur Atomkraft“
Auch in der Antoniushausschule war die Reaktorkatastrophe in Japan ein Thema, das Schüler und Lehrer berührte.
Am Dienstag, den 12. April 2011 waren Walter Plank und Christian Zöpfl, Lehrkräfte der Höheren Technischen Bundeslehranstalt und Bundesfachschule Braunau (HTL) im Antoniushaus. Sie hielten einen Vortrag über Erdbeben, Tsunami und über die Reaktorkatastrophe in Japan.
Die Natur- und Atomkatastrophe in Japan beunruhigte die Schüler im Antoniushaus. Das Interesse und die Fragen dazu veranlassten die Leitung der Schule, eine Informationsveranstaltung am Vormittag zu organisieren.
Walter Plank und Christian Zöpfl erklärten den Schülern, wie ein Erdbeben oder ein Tsunami entsteht. Sie präsentierten eine schematische Darstellung eines Reaktors und wie Dosis- oder andere Strahlungsmessgeräte funktionieren.


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Dass sich die Schüler mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben, zeigten die vielen Fragen, die sie stellten:

„Werden im Kraftwerk von Fukushima Roboter eingesetzt?“
„Nehmen die Materialien am Roboter nicht auch Strahlung auf?“
„Sollten die Roboter nicht mit Blei beschichtet sein?“
„Können Roboter nicht Flügel bekommen, um über die Werktrümmer zu fliegen?“
„Wie lange dauert es, bis die Radioaktivität verschwunden ist? “
„Was passiert mit dem Atommüll hier in Deutschland?“
„Wenn die Brennelemente vergraben werden, können sie nicht trotzdem durchschmelzen?“

Es war ein sehr informativer Vormittag für Schüler sowie für Lehrer und weitgehend wurden alle Fragen beantwortet.
In den Klassen diskutierten die Schüler weiter über Bauweisen eines Atomkraftwerkes oder über die Entsorgung des radioaktiven Mülls.
Manche sind empört, dass die Menschen in Japan nicht ausreichend benachrichtigt werden. „Man müsse die Japaner evakuieren und retten“, so äußerten sich die Schüler.
Im Unterricht hörten und lasen die Lehrer mit den Kindern die aktuellen Nachrichten und gestalteten Plakate, mit denen sie ausdrücken wollten, wie viele Sorgen sie sich um die Menschen oder auch um die Lebewesen in Japan, im Meer oder auf der gesamten Welt machen.

In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel baten die Kinder, alle Atomkraftwerke abzuschalten. Sie möchten, dass Strom mit Hilfe erneuerbaren, alternativen Energien wie Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft erzeugt wird.
Die Schüler in den 3. und 4. Klassen wissen bereits genau, wie sie zu diesem Thema stehen: Sie sagen "Nein zur Atomkraft".


Bildergalerie


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filmbeitrag
"Ich glaube nicht,
dass das so ist"

Faktencheck zum Thema Flüchtlinge – Ein Filmprojekt der Antoniushaus-Schule Marktl

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von Stefan Bachmann,
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